Sprechen wir über ein Tabu! 10 Dinge die du gleich für mehr Power tun sollst.

Sprechen wir über ein Tabu!
Der Druck und die Verantwortung in vielen Branchen und Berufen steigt. Gewinnmaximierung ist das Credo. Weiter höher, besser, jedenfalls aber immer mehr.

Vieles wird outgesourced, damit verschwinden auch Kolleg*innen die der Umstrukturierung zum Opfer fallen und wir stellen fest, es sind nicht die Schlechtesten die zuerst gehen oder gehen müssen. Die Arbeit jedoch wird mehr. Die Angst um den Arbeitsplatz auch.

Ich erinnere mich noch an die Zeiten, da gab es Personen in Unternehmen, die den Auftrag hatten für mehr Wohlbefinden und damit für höhere Motivation zu sorgen.
Da gab es Obsttage, die Möglichkeit sich im Unternehmen massieren zu lassen, Bildschirme wurden ausgetauscht um den Augen das optimale flackerfreie Bild zu gönnen und Stühle wurden auf ihre Ergonomie überprüft, es gab günstige Fitnesskarten und Weiterbildungsprogramme die die Kompetenzen der Mitarbeiter stärkten. Es galt die Vertrauensarbeitszeit, statt der teuren Zeiterfassungssysteme.
Das liest sich super, nicht wahr? Hat sich deine Atmung vertieft während du das gelesen hast?

Sprechen wir über ein Tabu!
Sprechen wir über das „ich kann nicht mehr“ oder was dem gleich kommt „ich mag nicht mehr“?
Derzeit erlebe ich wirklich sehr viele Personen die unter dem Leistungsdruck und der Verantwortung kaum noch Zeit für ihre Familien und zum Leben haben. Menschen, deren Lebensqualität und Gesundheit dadurch schmerzhaft leidet. Worüber diese Personen niemals öffentlich sprechen würden, denn das wäre ein Eingeständnis. Das Eingeständnis, dass sie das so, nicht mehr in der Lage zu leisten sind und in Wahrheit auch nicht mehr leisten wollen. Und das zu äußern, macht die Anstrengung sichtbar und oft auch die Ratlosigkeit wie und mit welchen Maßnahmen die gesetzten Ziele zu erreichen sind.

Und wir wissen – den Schein zu wahren kostet extra Kraft, viel Kraft. Schützt aber auch vor dem Urteil, den Tipps und Rat- und Vorschlägen des Umfelds.

Als ich mich 2003, bei der Arbeit für ein Gesundheitsmagazin, mit dem Begriff „Burn-out“ zum ersten Mal auseinandersetzte, war das Thema (damals noch ohne Social Media) innerhalb von wenigen Monaten in allen Medien zu präsent. Da gab es auch Zweifel und sogar die Anschuldigung Burn-out wäre eine Modeerkrankung, die die Pharmaindustrie und die Medien erfunden hätten. Die Zweifler meinten, das hat es ja früher auch nicht gegeben. Erschöpfungsdepression, eine Modeerkrankung? Heute kennen Schüler und Schülerinnen den Begriff und sind sogar davon betroffen.

Inzwischen habe ich einige Personen die ein Burn-out erlebt haben kennenelernt. Ein Totalzusammenbruch, es kann Jahre dauern bis man sich wieder halbwegs regeneriert hat. Es sind oft die PerfektionistInnen. Die, die sich nicht nein zu sagen trauen. Oder die die zwar „nein“ sagen, aber ihr Arbeitspensum aber nicht zu ändern wagen.

Warnsignale
Es ist allerhöchste Zeit,
# wenn du nicht mehr schlafen kannst,
# wenn die Verdauung spinnt, in beide Richtungen ist das nicht nur unangenehm sondern gesundheitlich bedenklich.
# Wenn der Körper schreit und am Zahnfleisch kriecht, die gesamte Energie dafür aufwendet um den Schein zu wahren, dann ist es allerhöchste Zeit.

Gute Arbeit und einen Beitrag leisten zu wollen ist natürlich. Geld zu verdienen, ist für die meisten von uns existentiell. Einen Plan B zu entwickeln ist wichtig, denn Leben ist mehr als nur zu funktionieren.

Was kannst und sollst du gleich für dich tun:

Kümmere dich um dich, hör auf deinen Körper!

  1. Fülle deine Tanks: Gönne dir mindestens einmal täglich einen frischgepressten Obst- und Gemüsesaft. Ich meine nicht gesüßte Smoothies, sondern echte Säfte oder selbstgemacht Smoothies aus Bio-Obst und Gemüse (rote Rübe, Sellerie, Karotte, Sauerkraut, …). Iss täglich viel Bio-Rohkost oder – wenn es für dich bekömmlicher ist – leicht angebratenes Gemüse.
  2. Achte auf gesunde Öle mit hohem Omega 3 Anteil. Bitte kalt! verwenden z.B. Hanf, Leinöl Leindotteröl.
    Verwende Kräuter und gehe so oft wie du kannst in die Natur, Licht und Sonne sind Gute-Laune-Turbos. Täglich eine halbe Stunde sind empfohlen. Wenn du Brennnessel siehst, nimm einige mit. Als Tee oder wie Spinat gekocht, sind sie sehr eisenhältig. Eisen ist der Booster der den Sauerstoff in die Zellen transportiert. Wenn du wirklich durchhängst, lass deine Eisenwerte kontrollieren. (Ich kann dein, wann soll ich denn das machen ich hab jetzt echt nich auch noch Zeit für einen Arztbesuch).
  3. Iss regelmäßig, gönne dir dabei eine Pause, kein Handy, kein PC, kein Fernsehen. Schaue (liebe) Menschen an oder blicke ins Grüne. „Ja spinnt die, ich esse mit Kund*innen oder zwischen den Terminen mal was. Ich kann mich nicht einfach zurückziehen oder „liebe“ Menschen suchen.“ Ich meine, meide wenn möglich die vermeintlichen Trigger, die, die dich zur Weißglut bringen – mit denen muss man wirklich nicht gemeinsam essen. Das schlägt auf Dauer auf den Magen.
  4. Iss langsam, kaue den Bissen, wenn du kannst, gerne auch 32 Mal. Damit tust du Magen und Darm einen riesen Gefallen. Verdauung beginnt bereits im Mund und mit langem Kauen erreichen die „ich bin satt Signale“ das Gehirn schneller, als wenn wir unser Essen schlingen. Die kleine Pause sollte ein Genuss sein, zelebriere dein Mahl. Mit der Regelmäßigkeit, sollte auch die Verdauung regelmäßig werden.
  5. Wenn Gedanken kreisen.
    Wer kennt es nicht, immer die gleichen Gedanken rasen im Kopf herum. Abertausende Male. Aufschreiben bzw. aufzeichnen kann helfen. Was einmal da steht, erleichtert das Gehirn, macht es sichtbar. Man erlaubt sich das Geschriebene dann eher auszulassen und findet in der „Draufsicht“ leichter Lösungen.
  6. Tee, Lavendel- Hopfentee auch Zistrose hilft, er entspannt und schmeckt gut.
  7. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Auch beim Schlafen hilft Regelmäßigkeit, zu bestimmten Zeiten schlafen zu gehen, hilft dem Körper zu erlernen auch zu diesen Zeiten müde zu werden. Darum leiden Personen die Tag/ Nacht Wechseldienste haben auch oft unter Schlaflosigkeit.
  8. Duftöle Lavendel, Melisse helfen auch zu entspannen.
  9. Ein Saunabesuch und Bad ebenfalls.
  10. Was du natürlich weißt, Bewegung ist essentiell. Damit setzt du Endorphine frei und kannst den Stress und Druck richtig gut abbauen. „Mein Schweinehund ist eine Dogge“, sagst du. Mal sehen ob du es schaffst, dass er gerne mit dir Gassi geht. Am besten ist, man hat das Trainingszeug immer dabei. Gleich nach der Arbeit, ab in das Fitnesscenter oder ab in die Laufklamotten. Frage dich nicht ob du willst, Lust oder Laune hast, hungrig oder müde bist, Kopfweh hast oder sonst was ist. Mach einfach – ohne Hirn. Ein Schritt und dann der nächste.
    Und wenn du frei hast, wenn
    du die Augen öffnest, ab in die Laufklamotten, Wasser mit, los geht’s, Frühstücken, Duschen und Zähneputzen kann man auch eine halbe Stunde später.

Um in das Handeln zu kommen, ist der erste Schritt entscheidend.

Tu´s einfach, du hast es schon tausende Male gedacht.

Wenn du möchtest unterstütze ich dich gerne dabei deine Reserven zu füllen einen Plan B zu erstellen.
Ich wünsche dir die Power die du brauchst um die Veränderung anzugehen!

Jetzt ist deine Zeit!

Fang das Leben, jetzt!

Herzlichst

Eva




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